Praxis G. Wodni
Team Praxis G. Wodni

TENS

Was ist TENS?

TENS TENS bedeutet “Transkutane Elektrische Nervenstimulation”. Mit einem handlichen Gerät werden gezielt Areale am Körper elektrisch gereizt. Dadurch können Schmerzen unterschiedlichster Art gelindert werden. Die TENS-Therapie wurde wissenschaftlich intensiv untersucht und wird von Experten seit vielen Jahren in der Schmerztherapie angewendet.

Wie wirkt TENS?

Durch die TENS-Behandlung werden körpereigene, schmerzunterdrückende Abläufe im Zentralnervensystem aktiviert. Dabei spielt die verwendete Frequenz (Frequenz ist gleich die Anzahl der elektrischen Impulse pro Sekunde) eine wichtige Rolle.

Eine TENS mit niedriger Frequenz (z.B. 2 Herz) und hoher Intensität (so dass Muskelzuckungen unter den Elektroden auftreten) bewirkt die verstärkte Freisetzung von körpereigenen, schmerzunterdrückenden Substanzen, wie z.B. dem Endorphin.

Eine TENS mit höherer Frequenz (z.B. 100 Herz) führt dagegen zur Hemmung der Schmerzreizweiterleitung.

Bei welchen Schmerzen hilft TENS?

Die transkutante elektrische Nervenstimulation hat ein breites Anwendungsspektrum. Prinzipiell können alle Schmerzen mit TENS behandelt werden. Ein Behandlungsversuch lohnt sich immer, denn eine TENS-Behandlung ist leicht durchzuführen, kostengünstig und nebenwirkungsarm.

TENS-Behandlungen werden in folgenden Fachgebieten durchgeführt:

  • Schmerztherapie
  • Urologie
  • Pädiatrie
  • Neurologie
  • Orthopädie
  • Hals-Nasen
  • Gynäkologie
  • Dermatologie
  • Sportmedizin
  • innere Medizin
  • Zahnheilkunde
  • Rheumatologie
  • Ohrenheilkunde

Anwendungsgebiete sind unter anderem:

  • Nervenschmerzen
  • Schmerzen der Knochen, Muskeln und Gelenke
  • Schmerzen infolge von Verletzungen und Unfällen
  • Schmerzen als Folge von Durchblutungsstörungen

Nach welchen Gesichtspunkten werden die Elektroden platziert?

Die Elektroden werden meist in unmittelbarer Nähe des Schmerzgebietes oder über dem versorgenden Nerv angebracht. Daneben gibt es noch spezielle Techniken und Spezialelektroden.

Was kann durch die Therapie bewirkt werden?

Das TENS-Gerät steht immer zur Verfügung und kann bei jeder Schmerzattacke eingesetzt werden. Es kann so zu einer Verbesserung des Allgemeinbefindens und einer Begrenzung des Schmerzmittelbedarfes führen.

Kontraindikation:

Die folgenden Personengruppen dürfen TENS nicht oder nur mit ausdrücklicher Erlaubnis Ihres behandelndes Arztes anwenden:

  • Schwangere
  • Patienten mit Anfalls-Leiden
  • Trägern von Herzschrittmachern oder anderen elektronischen Implantaten
  • auf Wunden und erkrankten Hautstellen dürfen keine Elektroden angebracht werden

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Nebenwirkungen der TENS sind selten. Es kann zu strombedingten Rötungen im Bereich der Elektroden kommen oder zu allergiebedingten Reaktionen auf das Gel bzw. Elektrodenmaterial. Durch zu intensive Stimulation sind anfängliche Schmerzverstärkungen möglich.

Die Effizienz der TENS-Behandlung ist abhängig von der Schmerzursache und liegt nach jahrelanger Erfahrung und zahlreichen Studien zwischen 30 bis 60 %. Damit ist die TENS in die Reihe der hochwirksamen Therapien einzuordnen.


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