Praxis G. Wodni
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Reflexzonentherapie am Fuß nach H. Marquardt

Die Reflexzonentherapie nach H. Marquardt am Fuß (RZF) ist eine Behandlungsform, die sich im Laufe von vielen Jahren aus altem Volkswissen zu einer exakt ausgearbeiteten Therapie entwickelt hat. Sie hat zwar ihren Ausgangspunkt am Fuß, ist jedoch mehr als eine übliche Fußmassage, denn es kann damit eine Verbesserung sämtlicher Beschwerden nicht nur im organischen, knöchernen und muskulären sondern auch im gemütsmäßigen Zustand des Menschen erreicht werden. Die RZF lässt sich in jedem Lebensalter einsetzen, vom Säugling bis zum alten Menschen.

Reflexzonentherapie am Fuß nach H. Marquardt
Reflexzonentherapie am Fuß nach H. Marquardt

Auch bei chronisch Kranken hat sie sich bewährt. Sie gehört in den Bereich der Komplementärmedizin, die die Selbstheilungskräfte des Menschen fördert und nicht nur seine Symptome und Krankheiten bekämpft. Sie kann als eigenständige Behandlung oder in Kombination mit anderen Methoden angewendet werden.

Geschichtliche Entwicklung:

Schon vor Jahrtausenden kannten Kulturvölker des Ostens und Westens verschiedene Möglichkeiten, Krankheiten von entfernteren Körperstellen aus zu behandeln. Das Wissen über die Zusammenhänge von speziellen Punkten am Fuß mit dem gesamten Organismus war unter anderem auch der Urbevölkerung Nord- und Mittelamerikas, den Indios, vertraut. Dort wurde die Behandlung an den Füßen bis in die Neuzeit gepflegt.

Zum Verständnis der Methode:

Im Fuß werden alle Organe und Systeme des Menschen bildschirmähnlich im verkleinerten Maßstab als sogenannte Zonen "reflektiert". Die Therapeuten arbeiten im Fußgewebe gezielt mit speziellen Griffen im wörtlichen Sinne einer Behandlung, ohne Verwendung von Apparaten und anderen Hilfsmitteln. Der Schmerz, der durch die spezielle Grifftechnik an manchen Stellen am Fuß ausgelöst wird, unterscheidet sich von anderen Schmerzen, z.B. orthopädische Probleme, Gewebestauungen, Fehlspannungen in der Muskulatur, dadurch, dass er meist nur bei punktueller Behandlung der Zonen auftritt und im Lauf einer Behandlungsserie deutlich nachlässt bzw. ganz verschwindet. Er ist somit als eine Art "Wegweiser" auf der "Landkarte" der Füße zu verstehen, der uns verlässlich zu den behandlungsbedürftigen Zonen führen kann.

Reflexzonentherapie am Fuß nach H. Marquardt 2
Reflexzonentherapie am Fuß nach H. Marquardt

Schmerzhafte Bereiche am Fuß allein ermöglichen jedoch keine eindeutigen diagnostischen Aussagen über Ursache, Art und Dauer der vorhandenen Belastung. Üblicherweise wird der Schmerz als "Feind" angesehen, den es mit allen Mitteln zu bekämpfen gilt. Als Ordnungs- und Regulationstherapie geht die RZF einen anderen Weg: Sie versteht jede Art von Schmerz, auch den in den Zonen, als Hinweis, dass die Heil- und Regenerationskraft des Menschen Hilfe und Unterstützung braucht.

Ein gesunder Mensch hat in der Regel einen schmerzfreien Fuß, der sich warm und elastisch anfühlt und gut durchblutet ist. Wenn die Füße häufig kalt sind, wenn sich Fußpilz, Hühneraugen, Schrunden, durchgetretene Längs- oder Quergewölbe zeigen, können dadurch Rückschlüsse auf Störungen im Organismus gezogen werden. Die langjährigen Erfahrungen belegen, dass sich durch eine gezielte Behandlung der belasteten Zonen der Gesundheitszustand des Menschen deutlich verbessert und Symptome und Beschwerden verschwinden können. In den letzten Jahrzehnten wurden diese Beobachtungen durch etliche experimentelle Studien bestätigt.

Es ist den meisten Menschen nicht bewusst, dass Krankheiten schon vor dem Wahrnehmen von Schmerzen und dem Auftreten von anderen störenden Beschwerden beginnen. Sie haben immer eine mehr oder minder lange Entstehungszeit, in der der Organismus mit seiner Lebens- und Regenerationskraft versucht, die vorhandenen Funktionsstörungen selbst auszugleichen.

In diesem Zeitraum, dem sogenannten Vorfeldstadium, zeigen sich jedoch die zugeordneten Zonen am Fuß bereits auffällig und schmerzhaft. Auf diese Weise ist es möglich, Erkrankungen bereits schon in einer frühen Phase vor dem Entstehen von belastenden Symptomen über die Zonen zu erfassen und zu behandeln. Daraus ergibt sich zugleich die Chance einer sinnvollen und notwendigen Gesundheitspflege und Vorsorge.

Reaktionen:

Die Patienten erleben in den Zeiten zwischen den einzelnen Behandlungen häufig Reaktionen als Antwort auf den gesetzten Reiz. Ihnen kommt eine besondere Bedeutung zu, denn durch sie zeigt sich eine Wende im Verlauf der Krankheit an. Reaktionen sind demgemäß erwünschte, erwartete und positive Antworten des Organismus auf den gesetzten Heilreiz, selbst wenn sie sich aus der Sicht der Patienten teilweise und vorübergehend unangenehm zeigen. Sie lassen immer erkennen, dass der Mensch genug Lebenskraft besitzt, sich der Störungen zu erwehren und den Organismus von Stoffwechselbelastungen und Giften zu reinigen.

Deshalb bedient sich der "Innere Arzt" (eine Formulierung von Paracelsus für die Lebens- und Heilkraft im Menschen) meist zunächst der Ausscheidungsorgane Darm, Nieren, Haut und Atemorgane, um Reaktionsphasen abzuwickeln.

Gute Indikationen für die RZF:

  • Schmerzen und funktionelle Erkrankungen der Wirbelsäule, aller Gelenke und der Muskulatur
  • Kopfschmerzen verschiedener Art, Veränderungen des Blutdrucks
  • akute und chronische Störungen im Verdauungstrakt wie Verstopfung, Blähungen, Fehlfunktionen im Leber/Gallen-und Magenbereich
  • chronische und akute Erkrankungen und Belastungen der Nieren und der Blase
  • akute und chronische Erkrankungen der Atemwege, wie Asthma, Bronchitis, Stirn- und Kieferhöhlenvereiterung
  • Unterleibsbeschwerden, z.B. Schmerzen vor und während der Menstruation
  • erhöhte Infektionsanfälligkeit und Allergien, besonders auch bei Kindern
  • Die Begleitung von Schwangeren etwa vom 4. Monat an und die Betreuung vor, (bei Bedarf auch während) und nach der Geburt hat sich vielfach zum Wohl von Mutter und Kind bewährt.

Nähere Informationen zu Preisen, zum Ablauf und zur Kostenübernahme durch die Krankenkassen, erhalten Sie auf telefonische Anfrage während unserer Sprechzeiten oder informieren Sie sich in einem persönlichen Erstgespräch.

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